4Und im siebten Monat, am siebzehnten Tage des Monats, ruhte die Arche auf dem Gebirge Ararat. 5Und die Wasser nahmen fort und fort ab bis zum zehnten Monat; im zehnten Monat, am Ersten des Monats, wurden die Spitzen der Berge sichtbar. 6Und es geschah nach Verlauf von vierzig Tagen, da öffnete Noah das Fenster der Arche, das er gemacht hatte, und ließ den Raben aus; 7und der flog hin und wieder, bis die Wasser von der Erde vertrocknet waren. 8Und er ließ die Taube von sich aus, um zu sehen, ob die Wasser sich verlaufen hätten von der Fläche des Erdbodens; 9aber die Taube fand keinen Ruheplatz für ihren Fuß und kehrte zu ihm in die Arche zurück; denn die Wasser waren noch auf der Fläche der ganzen Erde; und er streckte seine Hand aus und nahm sie und brachte sie zu sich in die Arche.
17Alles Getier, das bei dir ist, von allem Fleische, an Gevögel und an Vieh und an allem Gewürm, das sich auf der Erde regt, laß mit dir hinausgehen, daß sie wimmeln auf Erden und fruchtbar seien und sich mehren auf Erden.
Leitvers: Johannes 5,24 – „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tode in das Leben übergegangen.“
Der Landeplatz (Verse 4–5): Die Arche kam auf dem Gebirge Ararat zur Ruhe – ein fester Boden nach den Fluten.
Die Boten (Verse 6–12):
Der Rabe: Ein Sinnbild für den Menschen, der sich von den verderbten Dingen dieser Welt ernährt (Vgl. Römer 8,5–8).
Die Taube: Ein Sinnbild für den wahren Gläubigen, der in der gefallenen Welt keine bleibende Ruhe finden kann (Vgl. 1. Johannes 2,15).
Der Auszug aus der Arche (Verse 13–19):
Ein neuer Anfang: Der Durchgang durch die Flut markiert einen Neuanfang, vergleichbar mit geistlicher Wiederherstellung, Absonderung und neuer Anbetung.
Geborgenheit im Aufruf: Wer einst der Einladung „Geh hinein“ gefolgt war, war nun sicher herausgeführt (Vgl. Matthäus 11,28).
Grund der Sicherheit: Nicht Noahs Gefühle gaben ihm Halt, sondern die Arche selbst. So gibt uns das vollbrachte Werk Christi ewige Sicherheit (Vgl. Johannes 5,24; Römer 8,1).
Das Opfer (Vers 20): Das Erste, was Noah nach der Rettung baute, war ein Altar für ein Brandopfer – ein Hinweis auf das vollkommene Opfer Christi (Vgl. Hebräer 9,22; Hebräer 13,15).
Die Annahme (Vers 21): Durch das Opfer war der Mensch in den Augen Gottes wohlgefällig – so sind auch wir in Christus von Gott angenommen (Vgl. Epheser 5,2).
Das Versprechen (Vers 22): Gottes bedingungslose Zusage, den Rhythmus der Erde (Saat und Ernte) bis zum Ende zu bewahren.
Wiederbevölkerung: Die Erde wird dem Menschen zur Bewohnung und Versorgung übergeben (Verse 1–3, 7).
Schutz des Lebens: Die Einführung staatlicher Verantwortung und des Lebensschutzes (Blutrache/Todesstrafe bei Mord). Dies zeigt, dass menschliches Leben in Gottes Augen kostbar ist und nie widerrufen wurde (Verse 4–6; Vgl. 3. Mose 17,11).
Das Versprechen (Verse 8–11): Gott verspricht, die Erde nie wieder durch eine Wasserflut zu zerstören. Die nächste weltweite Endzeit-Katastrophe wird eine Feuerflut sein (Vgl. 2. Petrus 3,4–12).
Das Zeichen – Der Regenbogen (Verse 12–17):
Der Regen: Ein Symbol für Gottes Gnade, die allen Menschen gilt (Vgl. Matthäus 5,45).
Die Wolken: Ein Bild für unsere Sünden, die uns von Gott trennen. Je dunkler die Wolken, desto heller strahlt der Regenbogen (Vgl. Jesaja 59,2; Römer 5,20).
Der Sonnenschein: Ein Bild für den Herrn Jesus als das Licht der Welt (Vgl. Johannes 8,12).
Gemeinsamer Blick: Gott schaut auf den Regenbogen als Zeichen seines treuen Versprechens, und der Mensch schaut auf ihn als Zeichen seiner ewigen Sicherheit.