Buch 1
(Psalm Kapitel 1–41) Christus in den Ratschlüssen Gottes: Die Quelle alles Segens für sein Volk Israel.
1.(Psalm Kapitel 1–8) Christus, der verordnete König in Zion und nach der Verwerfung durch sein Volk zu einer weitergehenden Herrschaft als Sohn des Menschen.
1.1. (Psalm Kapitel 1; 2) Der bestimmte König und der Segen des Gehorsams und Glaubens an ihn.
1.2. (Psalm Kapitel 3–7) Die Erziehung des Glaubens während seiner Verwerfung und des Kampfes.
1.3. (Psalm Kapitel 8) Der Sohn des Menschen im Besitz seines Erbes verherrlicht den HERRN auf der ganzen Erde.
2. (Psalm Kapitel 9–15) Der Überrest in Beziehung zum Feind und Übertreter in Israel.
2.1.(Psalm Kapitel 9; 10) Das Thema: der Überragende, der Gottlose.
2.2.(Psalm Kapitel 11–15) Die Sicht des Bösen und des Feindes.
3. (Psalm Kapitel 16–41) Es war das Wohlgefallen ... zu versöhnen (Kol 1).
3.1. (Psalm Kapitel 16–24) Christus, die Quelle des Segens.
3.2. (Psalm Kapitel 25–39) Das Zeugnis des Glaubens in dieser Errettung.
3.3. (Psalm Kapitel 40–41) Die Offenbarung des Herzens Christi und des Herzens des Menschen.
Buch 2
(Psalm Kapitel 42–72) Israels Ruin und seine Erlösung in den letzten Tagen
(Psalm Kapitel 42–51) Der König in Zion
1.1. (Psalm Kapitel 42–49) Erlösung durch Macht
1.2. (Psalm Kapitel 50; 51) Das Zeugnis Gottes und das Bekenntnis des Menschen
(Psalm Kapitel 52–60) Schritte zur Befreiung
2.1. (Psalm Kapitel 52–55) Die Identifizierung des Menschen des Sünde
2.2. (Psalm Kapitel 56–60) Die Bestätigung des Glaubens
(Psalm Kapitel 61–72) Christus der Wiederhersteller
3.1. (Psalm Kapitel 61–68) Das Segenshaupt
3.2. (Psalm Kapitel 69–72) Der Dienst Christi zur Errettung
Buch 3
(Psalm Kapitel 73–89) Die Heiligkeit Gottes in seinem Handeln mit den Menschen
1. (Psalm Kapitel 73–83) Heiligkeit in Gnade
1.1. (Psalm Kapitel 73–77) Die allgemeinen Grundsätze
1.2. (Psalm Kapitel 78–83) Diese Grundsätze angewandt auf Israels Geschichte
2. (Psalm Kapitel 84–89) Die Heiligkeit offenbart durch Christus als Vermittler
2.1. (Psalm Kapitel 84; 85) Christus vereinigt die göttlichen Eigenschaften in der Errettung seines Volkes
2.2. (Psalm Kapitel 86; 87) Der Diener und die Diener
2.3. (Psalm Kapitel 88; 89) Die Realität der Heiligkeit der Wahrheit
Buch 4
(Psalm Kapitel 90–106) Der gefallene erste Mensch wird durch den zweiten ersetzt und die Welt unter seine Hand gestellt
1. (Psalm Kapitel 90–93) Christus, das vereinigende Band zwischen Schöpfer und Geschöpf
2. (Psalm Kapitel 94–100) Die Gerichts-Errettung der Erde
3. (Psalm Kapitel 101–106) Errettung in ihrer innersten Verwirklichung
Buch 5
(Psalm Kapitel 107–150) Das Ende der Wege Gottes
1. (Psalm Kapitel 107–113) Grundsätze
1.1. (Psalm Kapitel 107; 108) Ausreichende Gnade
1.2. (Psalm Kapitel 109; 110) Christus in Erniedrigung und Verwerfung anerkannt von Gott
1.3. (Psalm Kapitel 111–113) Halleluja (Preist Jahwe)
2. (Psalm Kapitel 114–119) Die Ergreifen der Seele der Errettung
2.1. (Psalm Kapitel 114–117) Ein HERR: die Lektion des Alten Testaments
2.2. (Psalm Kapitel 118; 119) Christus und der neue Bund
3. (Psalm Kapitel 120–136) Der volle Segen verwirklicht
3.1. (Psalm Kapitel 120–134) In Gottes souveräner Gnade
3.2. (Psalm Kapitel 135; 136) Das Zeugnis der Geschichte bestätigt
4. (Psalm Kapitel 137–150) Das Prüfen des Menschen und der Dinge, die zeigen, dass Jahwe alles ist
4.1. (Psalm Kapitel 137–139) Wahrheit im Innersten
4.2. (Psalm Kapitel 140–142) Das Beiseitesetzen menschlicher Hilfe
4.3. (Psalm Kapitel 143–150) Auferweckung aus der Tiefe
Einleitung zu den Psalmen
2.1. Allgemein
1. Die Psalmen (hebr. Buch der Lobpreisungen; griech. Loblieder)
2. Längstes Buch der Bibel
3. Die Psalmen reichen von der Zeit Moses (Psalm 90) bis in die Zeit nach der Gefangenschaft in Babel, also eine Zeitspanne von etwa 1000 Jahren. Dennoch heißt es: das Buch der Psalmen (Lk 20,42; Apg 1,20), es ist also eine Einheit.
4. Die Psalmen bilden einen der drei Hauptteile des Alten Testaments, wozu aber auch noch andere Teile des Alten Testaments gehören (Lk 24,44).
5. Gott selbst spricht in den Psalmen durch seinen Geist.
6. Oft werden die Psalmen im Neuen Testament zitiert, und dann heißt es, dass Gott oder der Heilige Geist sprachen (z. B. durch David).
7. Viele Psalmen sind in Christus erfüllt und werden nicht nur auf Ihn angewendet: In Johannes 19 heißt es dreimal: „damit die Schriften erfüllt würden“ und dann wird jedes Mal ein Vers aus den Psalmen zitiert
(V. 24.28.36).
8. Es gibt mehr als 100 Zitate und Anspielungen aus den Psalmen im Neuen Testament
9. Die Poesie in den Psalmen: „Die Psalmdichter kannten keinen Endreim, wie er uns vertraut ist. Die in den Psalmen am häufigsten gebrauchte Stilfigur ist der Parallelismus. Dabei handelt es ich nicht um eine einfache Wiederholung von zuvor schon Gesagtem, sondern vielmehr um den Versuch, ein Bild oder einen Gedanken in all seinen Facetten und seinem ganzen Reichtum darzustellen.“
10. Die Psalmen sind Prophetie: Asaph wird in Matthäus 13,35 vom Herrn ein Prophet genannt (Zitat aus Ps 78).
11. Im Allgemeinen spricht Gott zum Menschen, hier vor allem der Mensch zu Gott
12. Mindestens acht Schreiber – David hat mindestens 73 Psalmen geschrieben
13. Gläubige aller Jahrhunderte haben Trost und Lobpreis gefunden, dennoch für Israel – das Buch steht im Alten Testament, also für Israel = einem Volk unter Gesetz.
14. Die Gläubigen dieser Zeit lernen Bedrängnis nach der Erlösung kennen, bei Israel umgekehrt.
15. Es gibt den Ruf um Rache – das gilt nicht für uns Christen.
16. Manchmal kommen in einem Psalm mehrere Parteien zu Wort (siehe Ps 2).
17. Häufig gibt der 1. Vers (Überschrift) den Inhalt des Psalms an (Ps 22; 107).
18. Besonderheiten: Alphabetische Psalmen; Psalm 119, die Stufenlieder (Ps 120–134), Halleluja-Psalmen (145-150).
19. Messianische Psalmen (mindestens 17: 2-8-16-22-23-24-40-41-45-69-72-102-109-110-145)
20. Hauptthemen: der Gerechte – der Gottlose – der Messias
2.2 Prophetische Bedeutung
1. Der Herr Jesus nennt Asaph einen Propheten (Mt 13,35; Ps 78,2)
2. Alle Psalmen haben eine prophetische Bedeutung
3. Drei Zitate in Joh 19: da wurde erfüllt – zweimal Zitat aus den Psalmen (V. 24.36)
4. Die Leiden und die zukünftigen Herrlichkeiten sind ein wichtiges Thema
5. Die Kenntnis der Prophetie wird vorausgesetzt – sie ist die Kulisse
3. Zusammenfassung der Psalmen des ersten Psalmbuchs
Im ersten Psalmbuch finden wir die großen Linien der Psalmen. Der Weg des Gerechten und des Gottlosen (Ps 1), der König, auf Zion gesalbt (Ps 2). In den Psalmen 3–7 finden wir das Glaubensleben des Gerechten, auch anwendbar auf Christus. In Psalm 8 sehen wir den Sohn des Menschen erhöht über das gesamte Universum. In den folgenden Psalmen 9–15 wechseln sich Lobpreis und Bitte um Errettung ab. Psalm 16 zeigt uns den abhängigen Menschen Jesus Christus, in Psalm 17 finden wir eine Beschreibung der Feindschaft gegen die Treuen, wobei wir ebenfalls an Christus denken können.
In Psalm 18 beschreibt König David die Rettung Gottes, die er erfahren hat. So wird Gott bald dem Herrn Jesus das Königtum geben. In Psalm 19 besingt David das herrliche Zeugnis der Schöpfung und des Wortes Gottes. Auch die Psalmen 20 und 21 berichten von der Errettung, die Gott gibt (Christus in der Auferstehung – Ps 21,5). Die Psalmen 22–24 handeln alle von Christus (siehe oben).
In den Psalmen 25–31 sehen wir, wie der Überrest zu Gott ruft und Trost findet, aber auch Rache für die Feinde erbittet. Immer wieder bricht sich der Lobpreis Bahn. In Psalm 32 besingt der Überrest die Vergebung von Sünde und Schuld. Die Psalmen 33 und 34 sind Lobgesänge; Psalm 35 ist wieder eine Bitte um Befreiung. In Psalm 36 tut David einen Blick in das Herz des Gottlosen, besingt aber zugleich die Güte Gottes. Psalm 37 ist eine Aufforderung an den Gottesfürchtigen, auf Gott zu vertrauen.
In Psalm 38 finden wir schließlich, wie der Gottesfürchtige zu einem rückhaltlosen Bekenntnis seiner Sünde und Ungerechtigkeit kommt. Psalm 39 ist wieder eine Bitte um Errettung; die beiden letzten Psalmen dieses Buches weisen auf Christus hin (siehe oben), und zwar als das Brandopfer (Ps 40) und als den Elenden, der verfolgt wurde (Ps 41).
4. Die Umstände und Empfindungen der Psalmdichter
Es geht in den Psalmen nicht um die prophetischen Ereignisse an sich, sondern um die Gefühle, die der Geist Gottes in dem Herzen derer wirken wird, die in der prophetischen Zeit leben werden, von der die Psalmen handeln. Gott hat die Psalmdichter häufig in Umstände geführt, die denen des Überrestes in der Zukunft ähneln, damit der Überrest seine Gefühle entsprechend ausdrücken kann. Da der Herr Jesus bereits in die Leiden des Überrestes eingegangen ist, finden wir in vielen Psalmen den Herrn selbst – und zwar immer als Mensch in Verbindung mit seinem Volk. Das eindrucksvollste Beispiel ist Psalm 22.
5. Ein Volk unter Gesetz
Um die Psalmen richtig auszulegen, muss man beachten, dass es sich um ein Volk unter Gesetz handelt. Die himmlische Stellung und die Erlösung durch das Kreuz werden wir vergeblich suchen. Es geht um den Zustand, das Versagen, die Übungen und Hoffnungen eines irdischen Volkes (vgl. Röm 3,19). Die Gläubigen der jetzigen Zeit gehen durch Übungen, nachdem sie die Erlösung kennen, der Überrest jedoch, bevor er die endgültige Erlösung kennenlernt.
6. Die Leiden des Messias und des Überrestes
Die Leiden des Messias und des Überrestes sind eins der wichtigsten Themen in den Psalmen. Wir müssen unterscheiden, wo Christi (a) für sein Volk leidet und (b) wo er mit seinem Volk leidet. Im ersten Fall leidet Er von Seiten Gottes, im zweiten von Seiten der Menschen. Wenn der Überrest von Seiten der Menschen leidet, beruft Er sich bei Gott auf seine Unschuld.
7. Parallele zwischen den fünf Bücher Mose und den fünf Psalmbüchern
Die Übereinstimmung der fünf Bücher Mose und der fünf Psalmbücher. Jeweils der erste Psalm gibt bereits den Schlüssel.
8. Vorkommen einiger Begriffe in den Psalmen
Gesetz - 25
Zeugnis - 22
Vorschriften - 21
Satzungen - 23
Gebote - 22
Rechte - 18
Wort - 31
Zusage - 10
Verordnung - 2
3. Einteilung der fünf Bücher der Psalmen
1. Psalmbuch (Ps 1‒41)
In diesem Psalmbuch finden sich die elementaren Hauptlinien: Christus, der sich mit einem künftigen Überrest einsmacht. Der Überrest befindet sich zu dieser Zeit noch im Land.1 In diesem Buch wird hauptsächlich der Name JAHWE angerufen.
Psalmen, die sich im ersten Psalmbuch direkt auf Christus beziehen sind folgende Psalmen2:
1. der en verworfene König Israels (Ps 2)
2. der verherrlichte Sohn des Menschen (Ps 8)
3. der vollkommen abhängige Mensch ‒ das Speisopfer (Ps 16)
4. das Sündopfer (Ps 22)
5. der gute Hirten (Ps 23)
6. der König der Herrlichkeit – der HERR der Heerscharen (Ps 24)
7. das Brandopfer (Ps 40)
8. Von seinem Freund verraten (Ps 41)
Das erste Buch schildert den Überrest, wenn er noch im Land ist, nämlich vor der letzten halben Jahrwoche, während er noch mit dem Tempel und mit Jerusalem verbunden ist und Jahwe noch angerufen wird und noch in Verbindung mit dem Volk steht. Das erste Buch behandelt also (nicht in historischer, sondern in sittlicher Weise) die erste halbe Jahrwoche, und da diese Periode Übereinstimmungen mit den dreieinhalb Jahren des Dienstes Christi zeigt, ist auch das ein wichtiges Thema im ersten Buch.
2. Psalmbuch (Ps 42‒72)
Die Treuen fliehen ‒ bis auf einen kleinen Teil, der in Jerusalem zurückbleibt ‒ nach der Aufstellung des Gräuelgötzens und Sitzen des Antichrists im Tempel außer Landes (Ps 42,2.3.7; 44,12; 51,16; 68,20). Sie erleiden viele Drangsale vonseiten der Gottlosen in Israel und den Gottlosen der Nationen. Der Antichrist hat dem Opferdienst ein Ende gesetzt. Der König des Nordens fällt am Ende der Drangsalszeit in das Land eingefallen und verwüstet es (Dan 11,40‒45; Jes 28).
In diesem zweiten Buch kommt hauptsächlich der Name Gottes vor, nicht mehr der Name JAHWE. Dem Überrest wird der Verlust der Segnungen und Verheißungen schmerzlich bewusst. Das Volk ist dort ohne Tempel (Ps 42), leidend unter der Hand seiner Feinde (Ps 43; 44). Doch das Auge des Glaubens sieht den Messias in seiner zukünftigen Herrlichkeit und seine Verbindung mit seiner Braut (Ps 45). In den folgenden Psalmen scheint die Hoffnung wieder durch: Die Gewissheit der Erlösung wird ausgesprochen (Ps 46–50). Freude und Leid, das Bekennen eigener Schuld, die Bitte um Befreiung – alles wechselt sich beständig ab. Bekenntnis der Blutschuld an dem Messias (Ps 51). All das Leid dient der Läuterung (Ps 60). Dieses Buch endet mit der Herrlichkeit des Friedensreiches (Ps 72).
1 „Deshalb beschreiben uns die Psalmen, insbesondere das erste Buch, nicht nur den Zustand der Juden und des Überrestes in den letzten Tagen, sondern auch den Zustand während der Zeit, als der Herr Jesus und seine Jünger den tödlichen Hass vonseiten des Volkes erfahren“ (HR).
2 Das sind mehr als in den restlichen Psalmbüchern zusammengenommen (45; 69; 72; 102; 109; 110; 145). Hauptsächlich der Name Jahwe.
3. Psalmbuch (Ps 73‒89)
Wiederherstellung des ganzen Volkes Israel, alle zwölf Stämme (sowohl der zwei als auch der zehn Stämme) als Nation. Der Tempels ist zerstört, neuerbaute das Heiligtums (Ps 73,17; 74,3.4.7; 76,2; 77,13; 78,69; 79,1‒6; 83,4ff.). Jerusalem wird das Zentrum des Segens und der Regierung der ganzen Erde. Der schreckliche Zustand des Volkes unter Gesetz (Ps 88; 89), doch auch alle Barmherzigkeit in Christus. Erwählende Gnade im Königtum zur Befreiung, wenn alles verloren ist (Ps 87).
Im dritten Buch (Ps 73–89) geht es nicht mehr allein um die Juden, sondern um ganz Israel, alle zwölf Stämme; ihre ganze Geschichte, vom Beginn an, wird behandelt.
4. Psalmbuch (Ps 90‒106)
Jahwe ist immer die Wohnung Israels gewesen. Kommen Christi: Der Erstgeborenen wird in den Erdkreis eingeführt (Ps 97; Heb 1). Das Kommen Christi in allen Phasen seiner Herrlichkeit, nicht nur für Israel, sondern für die ganze Erde. Christus, der erniedrigte Mensch ist Jahwe der Unveränderliche. Das Volk befindet sich aber noch in der Wüste, die Hinfälligkeit des Menschen (Ps 90). Die ganze Menschheit rückt ins Blickfeld (Ps 90,3‒7; 102; 103 und so weiter).
Das vierte Buch (Ps 90–106) bezieht auch die Völker, ja, alle Geschöpfe, mit ein in die Ereignisse und führt Christus ein, gesehen in der Herrlichkeit seines Wiederkommens und in allen Phasen seines Kommens.
5. Psalmbuch (Ps 107‒150)
Das letzte Psalmbuch ist eine Zusammenfassung aller Wege Gottes mit Israel (siehe besonders Psalm 107), die ins Friedensreich einmünden. Die ganze Schöpfung stimmt mit in den Lobgesang ein. Die Bosheit des Antichristen (Ps 109) und die Verherrlichung Christi als König und Hoherpriester (Ps 110).
Das Gesetz in das Herz des Volkes geschrieben (Ps 119). Die Stufenlieder (120‒134), das Friedensreich (145) und schließlich ein wunderbarer Abschluss: die Halleluja-Psalmen (146‒150).
Kurze Zusammenfassung der fünf Psalmbücher
Buch 1 - Der Überrest im Land (so wie Christus einmal im Land war). Bildung des Überrests.
Buch 2 - Der Überrest muss nach der Aufstellung des Gräuelgötzen außerhalb des Landes fliehen (vgl. Mt 24,15‒22), der Antichrist setzt sich in den Tempel (2Thes 2).
Buch 3 - Das gesamte Volk kommt ins Blickfeld: alle zwölf Stämme Israels. Das Heiligtum ist zerstört.
Buch 4 - Die gesamte Menschheit ‒ Christus kommt für alle Menschen, sowohl im Gericht der Gottlosen als auch zur Erlösung der Gerechten.
Buch 5 - Wiederherstellung des Volkes Israel und damit Herrschaft über die ganze Welt zum Segen aller Völker.